„Hawar – Meine Reise in den Genozid“

Ein Treffen mit der Journalistin Düzen Tekkal

In Heilbronn war ich stellvertretend für den Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland e.V. und dem Zentralrat zur Förderung und Schutz der Kultur der Rum-Orthodoxen Christen von Antiochien e.V. zu Gast bei Düzen Tekkal, einer Frau, die sich für viele Minderheiten, besonders die Jesiden, einsetzt. Doch Düzen Tekkal ist mehr als nur eine Menschenrechtlerin. In Heilbronn zeigte sie ihren Film „ Hawar – Meine Reise in den Genozid“ und stellte das dazugehörige Buch vor. Sie macht sich für diejenigen stark, die nicht mehr die Kraft dazu haben und zeigt der ganzen Welt in Form ihres Buches, Filmes und in Talkshows, was sie im Nahen Osten zu sehen bekommt und sich dort abspielt.

Ihr weltweiter Einsatz für die Rechte der verfolgten Jesiden ist beeindruckend. Deren Leid im Nahen Osten ist unbeschreiblich tragisch: Frauen und Kinder werden vom IS vergewaltigt, ermordet oder versklavt. Im Irak wurden Hunderttausende Jesiden getötet oder mussten aus ihren Wohngebieten fliehen. Genau für sie macht sich Düzen Tekkal stark. Nach ihren Angaben ist die Zahl der noch im Irak lebenden Jesiden von einer Million auf eine halbe Million Menschen gesunken. Bei anderen Minderheiten, wie z.B. den Christen, sind die Zahlen genauso dramatisch oder noch erschreckender. In manchen Städten des Irak sind Minderheiten völlig verschwunden. Sowohl Düzen Tekkal als auch der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, haben immer wieder davor gewarnt, dass der islamische Terror teilweise hier in Europa seinen Kampf austragen wird. Leider bestätigen sich nun ihre Vorwarnungen, dass man mit Anschlägen durch den IS in Europa und auch in Deutschland rechnen müsse.

Leider stießen diese Warnungen in der EU - Politik damals auf taube Ohren. Dennoch haben sie gelernt nicht aufzugeben, sondern setzen sich weiterhin für Bedürftige und Kriegsgeschädigte ein. Wir bedanken uns bei Düzen Tekkal für die fruchtbaren Gespräche und wünschen ihr für ihre weitere Arbeit viel Kraft und Erfolg.

Ferit Tekbas
Vorstandsmitglied ZOCD & ZeROChA

Bildquelle: hawar.help

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Am Donnerstag, 10.08.2017, strahlt Phoenix eine 30-minütige Dokumentation mit dem Titel: „Die Psycho-Taktik des IS“ aus. Für diese Dokumentation wurde unter anderem der Vorsitzende des Zentralrates Orientalischer Christen in Deutschland e.V., Simon Jacob, interviewt. Sendungsbeginn ist um 21.45 Uhr

Wiederholt wird die Sendung am Montag, 28.08.2017 um 18.00 Uhr.

„Selbst bei Kindern kennt die Terrormiliz keine Gnade. Jungen und Mädchen werden in Syrien oder im Irak vom IS ermordet, verschleppt oder wie Vieh als Sklaven verkauft. Recherchen im Irak, in Syrien und in Europa zeigen: Bei den Mordaktionen des IS handelt es sich keineswegs um blinde Gewalt, sondern um eine ebenso brutale wie psychologisch wohl durchdachte Strategie des Terrors, die darauf abzielt Menschen dauerhaft zu verängstigen.“

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/die_psycho_taktik_des_is/2476366?datum=2017-08-10

Am 01.07.2017 war ZeROChA e.V. zu Gast im CDU-Haus Köln bei:

Herrn Prof. Dr. Hirte, CDU Bundestagsabgeordneter in Köln

Herrn Bernd Petelkau, CDU Köln Vorsitzender und Landtagsabgeordneter NRW

Herrn Oliver Kehrl, CDU Landtagsabgeordneter NRW

Herrn Vasillis Pavegos, CDU Fraktionsrat

 

 

Teilnehmer:

Rum-Orthodoxen Kirchengemeinde Hl. Georgios 
Pater Mihail und Pater Pol, 
Gazel Mizikacioglu, Vorsitzender
Seyfi Cobanoglu, stellvertretender Vorsitzender

 

ZeROCA e.V. - 
Dr. Adnan Sert, Vorsitzender 

Ferit Tekbas

Ibrahim Köskeroglu,

Nebil Bayrakcioglu

 

Vorsitzende des Inter Orthodoxes Kulturzentrum Köln e.V. und im Rat der Religionen Köln Frau Jutta Geurten 

Arabisch Alevitische Gemeinde Köln Semir Zeytunlu

Und viele weitere Kölner Politiker.

 

Wir möchten uns für die Einladung der CDU Köln herzlich bedanken. Der Vortrag von Prof. Hirte hat uns sehr viel Wissenswertes vermittelt. Herr Prof. Hirte der durch seinen Vorsitz im Stephanuskreis, unser direkter Ansprechpartner der CDU für verfolgte Christen und andere Minderheiten im Nahen Osten ist. ZeROChA  e.V. bat ausdrücklich um Lösungen und Unterstützung für die verfolgten Christen im Nahen Osten und schließt sich der Forderung vom „Zentralrat der Orientalischen Christen in Deutschland - ZOCD“ für schnelle und  umsetzbare Lösungen für verfolgten Christen in den deutschen Flüchtlingsheimen zu sorgen.

Wir haben über die Rum Orthodoxe Christen aus Antiochien, die in Deutschland zum größten Teil sehr gut integriert sind und über die Problematik der gesamten Orthodoxen Christen gesprochen. In Köln leben derzeit über 60.000 Orthodoxe Christen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Hierfür besteht ein ganz besonderer Bedarf an einer Zusammenführung der Orthodoxen Christen auf kultureller Ebene.  Durch dieses Projekt könnten gemeinsame Ziele schneller umgesetzt und durch den ständigen Erfahrungsaustausch sehr viel an Informationen gewonnen werden. Dies wäre nicht nur ein umsetzbarer Punkt für Köln sondern könnte in ganz Deutschland Nachahmung finden. Herr Prof. Hirte hat uns gebeten nach den Wahlen ein Treffen zu organisieren, um gemeinsam eine Lösung für die Probleme zu erorieren. Herr Prof. Hirte und seine Partei die CDU, sind bereit ZeROChA und unser Volk die Rum Orthodoxen Christen von Antiochien in Deutschland in diesem Projekt zu unterstützen und erforderliche Hilfestellungen zu gewähren. Hierfür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bedanken.

 

Yeni Posta gazetesi sayın Ferit Tekbaş ile bir röportaj gerçekleştirdi. Röportaj'da Suriye yardım kampanyası ve ZeROChA'nın kuruluş nedenlerini konuştular. Röportaja ulaşmak için lüyfen yazıya tıklayınız.

 

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